Sonderaustellung "Vom Königsretter zum Standesherrn auf Quilitz"In der Schlacht vom 12. August 1759 wurden die Preußen bei Kunersdorf geschlagen und König Friedrich II. wäre von russischen Kosaken gefangengenommen worden, hätte ihn der damalige Rittmeister Joachim Bernhard von Prittwitz nicht vom Schlachtfeld gerettet.
Als Schenkung für diese mutige Rettungstat des Königs erhielt er nach Ende des 7jährigen Krieges am 18. April 1763 das Amt Quilitz als Lehen, 1767 als freies Erbgut. Hier ließ er erst im letzten Viertel des 18. Jahrhunderts (nach heutigen Erkenntnissen 1785 - 1790) aus dem Amtshaus ein Barockschloss als eingeschossige Dreiflügelanlage mit hohem Mansarddach errichten und begann mit der Umgestaltung des Parks. Dort ließ er 1792 das erste private Denkmal für den 1786 verstorben "Friedrich den Großen" aufstellen.
Anlässlich des 250. Jahrestages der Schlacht von Kunersdorf (heute Kunewice) wurde diese Ausstellung am 17. März 2009 in Anwesenheit von Vertretern der Familie von Prittwitz eröffnet. Sie ist bis Ende Oktober im Dorfmuseum "Alte Schule" zu sehen.
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