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| Heimatverein
Neuhardenberg Karl-Marx-Allee 97 15320 Neuhardenberg Telefon/Fax (03 34 76) 5 04 30 |
| Unser Verein betreibt Geschichtsforschung und Brauchtumspflege. Im Heimathaus sind unsere Ergebnisse in Form von Tafeln, Exponaten sowie interessanten Büchern zu sehen. Außerdem bieten wir Ortsführungen an. |
| Vorstand: | Dietmar Zimmermann | 1. Vorsitzender |
| Jürgen Becker | 2. Vorsitzender | |
| Ingrid Kiekbusch | Schatzmeister | |
| Siegfried Lahmer | Vorstandsmitglied | |
| Reiner Mengel | Vorstandsmitglied | |
| Lutz Richter | Vorstandsmitglied |
Zur Zeit können die Museen nur auf Voranmeldung (Telefon (03 34 76) 6 04 77) besucht werden. Ab April 2012 hoffen wir wieder regelmäßig öffnen zu können. | ||
| Öffnungszeiten Heimathaus: |
Montag | geschlossen |
| Dienstag bis Freitag | nach Voranmeldung | |
| Wochenende und Feiertage | geschlossen | |
| Öffnungszeiten Alte Schule: | Montag | geschlossen |
| Dienstag und Mittwoch | nach Voranmeldung | |
| Donnerstag und Freitag | 13 Uhr bis 16 Uhr | |
| Wochenende und Feiertage | 12 Uhr bis 17 Uhr | |
| Öffnungszeiten Flugplatzmuseum: | Montag | geschlossen |
| Dienstag bis Freitag | 08 Uhr bis 16 Uhr | |
| Sonnabend | 11 Uhr bis 16 Uhr | |
| Sonntag und Feiertage nach Voranmeldung: Neuhardenberg-Information: Telefon (03 34 76) 6 04 77 | ||
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Die Initiative ging von Heidrun Tretner aus, seit 1987 ehrenamtliche Dorfchronistin von Marxwalde/Neuhardenberg. Mit dem gesellschaftlichen Umbruch in der DDR erfolgte seitens der Gemeindeverwaltung eine Ausgliederung des kulturellen Bereiches. Bei der Vereinsgründung half der Hamminkelner Verkehrsverein (HVV) der Partnergemeinde Hamminkeln in Nordrhein-Westfalen mit Mustersatzung und auch finanziell. Schwerpunkte der Aufbauarbeit
waren: Es gelang die Anzahl der Vereinsmitglieder stetig zu erhöhen und geschichtlich interessierte, aktive Mitglieder zu gewinnen. Erste Höhepunkte in der Vereinsarbeit waren die Teilnahme an den Heimatfesten, die Herausgabe historischer Ansichtskarten und Ausstellungen zur Dorfgeschichte. Als Ausrichter der Heimatfeste 1995, 1996, 1997 und insbesondere der 650 - Jahr - Feier des Ortes 1998 erwarb sich der Verein allseits Anerkennung. Am 15.08.1997 war es soweit - das rekonstruierte Fachwerkhaus in der Karl-Marx-Allee 97 konnte als Dorfmuseum, mit der Bezeichnung "Heimathaus Neuhardenberg", eröffnet werden. Dies gelang unter der Mithilfe großer Teile der Dorfbevölkerung, von Handwerkern und Institutionen. Gezeigt werden eine Ausstellung zur Dorfgeschichte und die bis 1997 im Schloss befindliche Ausstellung "Carl Hans Graf von Hardenberg und der 20. Juli 1944". Besonders in Erinnerung geblieben sind die Aktionen während des Oderhochwassers, die vom Heimatverein durchgeführt wurden. Das auf dem Flugplatz Neuhardenberg stationierte Hilfspersonal von Bundeswehr, THW und anderen zivilen Kräften wurde mit Kuchen und Kaffee bewirtet. Das gab Impulse für die umliegenden Orte und drückte den Dank der Bevölkerung gegenüber den Helfern aus. Der Heimatverein wurde der Initiator der Neuhardenberger Projektgruppe im Rahmen eines von der Robert Bosch Stiftung geförderten Projektes "Orte deutscher Geschichte in den neuen Bundesländern". Dadurch war es möglich, das Heimathaus als Projektsitz zu gestalten, die Geschichtsforschung zu intensivieren und die Resultate in geeigneter Form einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Die Schriftenreihe "Studien zur Geschichte von Neuhardenberg" (bisher 7 Publikationen) wurde initiiert, eine Wanderausstellung zur Dorfgeschichte gestaltet, sowie Projektseminare durch geführt. Die Wanderausstellung hatte bisher
36.000 Besucher und war in folgenden Orten zu sehen: Vielfältige Aktivitäten des Vereins und insbesondere die
Zusammenarbeit mit der Familie von Hardenberg, dem neuen Eigentümer von Schloss- und
Parkareal (dem Deutschen Sparkassen- und Giroverband) sowie vielen
Geschichtsinteressierten nicht nur des Ortes halfen, neue Erkenntnisse und Sichtweisen zu
verbreiten. |